Neue Sonderausstellung im Museum

Am 24.11.2019 wird in unserem Museum eine neue Sonderausstellung eröffnet.

                                                       "Die Entwicklung des Telefons".

 

Über seinen Beruf ist der Sammler, der an dieser Stelle lieber anonym bleiben möchte, zu diesem Hobby gekommen. Die Sonderausstellung zeigt die Entwicklung des Telefons, die in der heutigen Zeit immer rasanter wird.

Entgegen der landläufigen Meinung war der Erfinder des Telefons nicht Alexander Graham Bell (1847 – 1922) aus den USA. Sondern der Lehrer für Physik Philipp Reis (1834 – 1874) aus Deutschland. Schon im Oktober 1861 präsentierte er 27jährig im Physikalischen Verein zu Frankfurt am Main erstmals einen Apparat, der Sprache mit Hilfe von Strom in die Ferne übertragen konnte. Er nannte den Apparat „Telephon“, ein Wort aus der altgriechischen Sprache. Da die Tonübertragung noch Schwankungen aufwies, wurde seine Erfindung unterschätzt. Erst 15 Jahre später meldete Alexander Graham Bell in den USA das erste Telefon zum Patent an. Da er fest an die kommerzielle Nutzung der sprachlichen Kommunikation glaubte, trug er den Sieg bei dem Wettlauf um das Telefonpatent nach Hause.

Die ersten Ortsvermittlungsstellen für Telefongespräche in Deutschland wurden 1881 in Berlin und Mülhausen im Elsass eingerichtet. Im Jahr 1910 waren in Deutschland bereits fast 950.000 Fernsprecher an die Vermittlungsstellen angeschlossen, 1930 waren es schon 3,2 Millionen Telefonanschlüsse. Die erste Telefonzelle wurde am 12. Januar 1881 in Berlin in Betrieb genommen. Seit 1899 gab es Münzfernsprecher. Mit der Entwicklung der Mobiltelefone verschwinden so langsam unsere viel geliebten, öffentlichen Telefonzellen aus der Öffentlichkeit. 

Besuchen Sie diese neue Sonderausstellung zu den bekannten Öffnungszeiten des Museums:

Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 14:00 bis 18.00 Uhr

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Besuch der Ausstellung!